PluralEyes Alternative: Multicam synchronisieren im Jahr 2026

Aktualisiert am 29. September 2026 · verifiziert an echten Drehs

Jahrelang war PluralEyes die Antwort auf eine ganz einfache Frage: Wie legt man acht Stunden Material aus verschiedenen Kameras übereinander, ohne den Verstand zu verlieren? Dann wurde es vom Markt genommen. Falls du einen Ersatz suchst, hier die kurze Antwort. CamHeard synchronisiert jede Kamera per Ton mit deinem Rekorder, direkt aus deinen Ordnern mit dem Material. Anders als Syncaila braucht es kein XML aus deinem Schnittprogramm. Es schafft einen ganzen Drehtag in einem Durchgang, womit sich die eingebaute Synchronisation in Premiere, Resolve und Final Cut schwertut, und es markiert die Clips, die es nicht bestätigen konnte. So weißt du genau, was du prüfen musst. Es wird aktiv weiterentwickelt, und du kannst es einmal kaufen oder abonnieren. Die lange Antwort, mit allen Optionen einschließlich der kostenlosen, findest du unten.

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14 Tage die volle App, danach $249 einmalig oder $15 im Monat · macOS 15+ auf Apple Silicon · Windows 10/11 64-Bit

Was mit PluralEyes passiert ist

Am 31. Januar 2023 hat Maxon (der Eigentümer von Red Giant) PluralEyes offiziell in den „limited maintenance mode“ überführt: keine neuen Funktionen mehr, Support und kritische Fixes liefen noch ein Jahr weiter, bis Anfang 2024. Kaufen kann man es nicht mehr: Die PluralEyes-Produktseite ist von Maxons Website schlicht verschwunden, und der Support gibt Installer der alten Version nur noch an Besitzer einer gültigen Seriennummer heraus. Bei vielen läuft die alte Kopie noch. Aber Maxon sagt es unmissverständlich: Für neuere Schnittprogramme und Systeme wird es keine Updates geben, mit jedem macOS- oder Premiere-Update wird es also mehr zur Lotterie.

Wir haben jahrelang unsere eigenen Drehs in PluralEyes synchronisiert, deshalb sagen wir es ehrlich und mit Liebe: Selbst in seinen besten Tagen ließ es uns bei einem komplexen Dreh einen ordentlichen Batzen Material zum Handanlegen übrig, bis tief in die Nacht. Legendär heißt nicht unfehlbar. CamHeard ist genau aus diesem Frust entstanden, und es markiert alles, was es nicht bestätigen konnte. So weißt du, was du prüfen musst.

Maxons Begründung: Synchronisation sei inzwischen in jedes große Schnittprogramm eingebaut. Das ist nur die halbe Wahrheit, und genau deshalb liest du gerade diese Seite.

Die Alternativen: ehrlich, eine nach der anderen

Die eingebaute Synchronisation deines Schnittprogramms (kostenlos). Premiere, Resolve und Final Cut können tatsächlich per Audio synchronisieren, und für ein kurzes Projekt mit einer Handvoll Clips reicht das. Fang dort an. Bei einem langen Dreh zeigen sich aber die Grenzen: Premiere führt immer nur einen Stapel zusammen und schafft keinen ganzen Drehtag; Apples eigene Dokumentation warnt offen, dass manche Aufnahmen für die Audio-Synchronisation „nicht geeignet“ sind und die Verarbeitung die App lange blockieren kann; Resolve schiebt Clips bei kniffligem Material stillschweigend in „no match“, ohne jede Erklärung, was man damit tun soll.

Syncaila. Die bekannteste lebende Alternative. Ihr Workflow läuft über dein Schnittprogramm: XML oder AAF aus dem NLE exportieren → in Syncaila importieren → synchronisieren → zurück in den Editor exportieren. Auf diesem Weg liegen spürbar mehr Schritte und Einstellungen, als man nach einem Drehtag haben will. Die unlimitierte Vollversion kostet $249 +tax; für $125 +tax gibt es eine auf 3 Spuren begrenzte Version.

CamHeard. Unsere App, und sie hat eine einzige Philosophie: ein Knopf, und der ganze Drehtag ist erledigt. Material reinziehen → Sync → Export. Keine Einstellungs-Assistenten, kein Timecode, keine Klappe; komplett offline (das Material verlässt deinen Computer nie); die fertige Timeline öffnet sich in Premiere, Resolve oder Final Cut. Einmalige Lizenz für $249 oder $15 im Monat, und Projekte bis 20 Clips laufen auch ohne sie. Und wir gehen noch weiter: Wir bauen gerade ein Premiere-Pro-Plugin, um ganz ohne Verlassen des Editors zu synchronisieren. Plugins für die anderen NLEs folgen.

Der Vergleich, ungeschönt

CamHeardSyncailaEingebauter NLE-SyncPluralEyes
Statusin aktiver Entwicklungin aktiver EntwicklungTeil des Schnittprogrammseingestellt (2023)
PlattformmacOS + WindowsWindows + macOSin deinem NLEmacOS + Windows
Preis$249 einmalig oder $15/Mon. (alle Clips, alle Spuren)$249 +tax (voll) · $125 +tax (nur 3 Spuren)im NLE enthaltennicht mehr im Verkauf
Kostenlose Version14 Tage Vollversion, danach Projekte bis 20 Clips20 Clips auf 2 Spurenjanicht mehr im Verkauf
Workflowein Knopf: Dateien reinziehen → Sync → Exportüber XML/AAF: Editor → Syncaila → Editormanuelle Schritte im EditorDrop → Sync, keine Updates
Ohne Timecode und Klappejajaja, mit Einschränkungenja
Komplett offlinejanach der Aktivierung (Testversion und SEASON-Lizenz brauchen Internet)jaja
ExportPremiere · Resolve · Final CutPremiere · Resolve · Final Cut und mehr—Premiere · Resolve · FCP
Ein ganzer Drehtag auf einmaljajaeingeschränktja
Plugin im EditorPremiere: in Entwicklung, weitere NLEs folgen——gab es für Premiere

Verifiziert an echten Drehs, nicht an Demos

Wir drehen und schneiden selbst, deshalb lautet CamHeards oberste Anforderung seit Tag eins: Dem Ergebnis muss man vertrauen können, ohne es von Hand nachzuprüfen.

Dreh 1: ein Event mit 8 Kameras + Rekorder. 215 Clips, 8,9 Stunden Material. Sync-Zeit mit Version 0.4.35: etwa eine Minute.

CamHeard-Timeline: 8 Kameras + ein Rekorder, 215 Clips

215 Clips · 8 Kameras · 8,9 h

Dreh 2: ein Live-Event on location, 3 Kameras + 3 Rekorder (GoPro, Lavaliermikrofone, Zoom). 241 Clips, 17,3 Stunden. Sync-Zeit mit Version 0.4.35: etwa eine Minute.

CamHeard-Timeline: Live-Dreh on location, 3 Kameras + 3 Rekorder, 241 Clips

241 Clips · 3 Kameras + 3 Rekorder · 17,3 h

Schau auf die review-Zahl in der Statusleiste: Das sind die Clips, die die Engine nicht bestätigen konnte, und der review-Filter zeigt sie dir auf der Timeline. So weißt du genau, was du prüfen musst. Vor jedem Release läuft jeder Build über unsere eigenen Drehs und wird mit dem vorherigen Ergebnis verglichen, auch bei Clips, die wir nach Gehör geprüft haben.

Du kommst von PluralEyes? Es wird sich alles vertraut anfühlen

Der Workflow ist derselbe, nur kürzer: das ganze Material ins Fenster ziehen → Sync → Export → die fertige Timeline im Schnittprogramm öffnen. Kein Vorbereiten des Materials, keine Timecode-Hardware, keine Konten. Gemischte Kameras, gemischte Frameraten, Takes beliebiger Länge: so, wie sie sind.

Häufige Fragen

Kann ich es kostenlos ausprobieren?
Ja, 14 Tage Vollversion, und niemand fragt nach einer Kreditkarte. Danach ist CamHeard eine bezahlte App, $249 einmalig oder $15 im Monat, und Projekte bis 20 Clips laufen auch ohne Lizenz.
Brauche ich Timecode oder eine Klappe?
Nein. Es reicht, dass alle Kameras und der Rekorder denselben Ton aufgenommen haben, auch in einem halligen Raum und mit unterschiedlichen Mikrofonen.
Wie viele Kameras schafft es?
So viele, wie du gedreht hast. An echten Drehs testen wir Setups von einer einzelnen Kamera mit Audiorekorder bis zu acht Kameras mit mehreren Rekordern sowie ganze, viele Stunden lange Drehtage.
Und wenn ich auf Windows bin?
Es läuft unter Windows 10 und 11 (64-Bit): dieselbe Engine und dieselben Exporte wie unter macOS.
Wird mein Material irgendwohin hochgeladen?
Nein. Alles passiert auf deinem Computer, offline. Keine Clouds, Warteschlangen oder Konten: sicher auch für Material unter NDA.

Probier es an deinem eigenen Dreh aus. Das ist der ehrlichste Test.

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macOS 15+ · Apple Silicon · 50 MB | Windows 10/11 64-Bit · 25 MB

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